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AMD Epyc ab sofort bei Microsoft Azure buchbar

AMD-Epyc-Mainboard für Microsoft Project Olympus

AMD-Epyc-Mainboard für Microsoft Project Olympus

(Bild: Open Compute Project/OCP)

Microsoft setzt den AMD-Serverprozessor Epyc in den virtuellen Azure-Instanzen der “L Series” ein, die sich besonders für NoSQL-Datenbanken eignen.

Ab sofort können Microsoft-Kunden den AMD-Serverprozessor Epyc in der Azure-Cloud nutzen. Auf den neuen Project-Olympus-Servern mit je zwei Epyc 7551 mit 32 Kernen laufen die “Storage-optimierten” virtuellen Maschinen der “L Series”, die Microsoft besonders für NoSQL-Datenbanken empfiehlt. Hier sind PCIe-NVMe-SSDs besonders leistungsfähig angebunden.

[Update:] Im Azure-Blog präzisiert Microsoft Azure Director of Compute Corey Sanders die verfügbaren Epyc-Instanzen: L8s, L16s, L32s und L64s mit 8 bis 64 vCPUs, 64 bis 512 GByte RAM und 1 bis 8 NvMe-SSDs mit je 1,9 TByte.

Doch nicht nur Microsoft bringt den AMD Epyc jetzt in Fahrt, auch der bereits im November angekündigte Rack-Server HPE ProLiant DL385 Gen10 mit zwei Epyc und bis zu 4 TByte RAM ist jetzt bei HPE bestellbar. Die Preise beginnen bei rund 3400 Euro für eine Konfiguration mit einem einzelnen Octo-Core Epyc 7251 und 16 GByte RAM.

Für den maximalen Hauptspeicherausbau benötigt man bei Epyc-Servern DDR4-LRDIMMs mit je 128 GByte. Diese waren bisher vor allem als Zusatzkomponenten von den Server-Hersteller zu bekommen. Die Micron-Tocher Crucial verkauft aber seit kurzem das Modul CT128G4ZFE426S für knapp 4100 Euro. Für 4 TByte RAM sind 32 dieser Octo-Rank-LRDIMMs nötig, die zusammen rund 131.000 Euro kosten.


(ciw)