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AMD Crimson 17.9.1: Radeon-Grafiktreiber behebt und bringt zahlreiche Fehler

AMD Crimson 17.9.1: Radeon-Grafiktreiber behebt und bringt zahlreiche Fehler


Martin Fischer

(Bild: AMD)

Der neue AMD-Grafiktreiber behebt Abstürze, ruckelnde Mauszeiger und das Einfrieren von direkt nach dem Aufwachen des Systems abgespielten Videos. Einige Fehler bleiben aber auch noch bestehen.

AMD hat einen neuen Treiber für aktuelle Radeon-Grafikkarten veröffentlicht. Er läuft unter der Bezeichnung Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.9.1 und behebt in erster Linie Fehler bisheriger Versionen.

Behobene Fehler

Systeme mit Grafikkarten der Serie Radeon RX Vega sollen nach dem Aufwachen aus dem Schlafmodus und Abspielen von Videos nicht mehr sporadisch einfrieren. Ein ruckelnder Mauszeiger bei im Hintergrund geöffnetem WattMan- oder sonstigem GPU-Tool soll der Vergangenheit angehören. Der Installer ist nun auch auf 4K-Fernsehgeräten gut sichtbar und Abstürze in den Radeon-Einstellungen sollen nicht mehr vorkommen. Dazu hat AMD Startprobleme beim Titel Moonlight Blade und Abstürze bei Titanfall 2 behoben. Die Toolbar des Radeon-Relive-Tools sowie Instant-Replay-Funktionen sollen nun auch mit Guild Wars 2 funktionieren.



Viele Anschlüsse für viele Monitore: Im Multimonitor-Modus gibts aber noch Probleme.

Viele Anschlüsse für viele Monitore: Im Multimonitor-Modus gibts aber noch Probleme.

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Bild: heise online



Auftretende Fehler

Allerdings führt AMD auch noch eine ganze Reihe von Problemen auf, die mit dem Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.9.1 bestehen. So kann es bei manchen Systemen dazu kommen, dass die Setup-Routine nach der Installation des Treiber den Fehler “1603 Error” ausspuckt, was laut AMD allerdings keine Auswirkungen auf den ordnungsgemäßen Betrieb hat. Händisch konfigurierte, instabile WattMan-Profile sollen sich nach einem Systemabsturz nicht auf die Standardwerte zurücksetzen – Nutzer sollen vielmehr direkt nach dem Neustart händisch die Einstellungen zurücksetzen, um weitere Abstürze zu vermeiden. Das Spiel Overwatch kann auf manchen Systemen einfrieren. Manche DirectX-11-Anwendungen können außerdem mit dem 17.9.1 keinen Vorteil aus CrossFire-Grafikverbünden ziehen. Im Mehrschirmbetrieb kann es vorkommen, dass das zweite Display fehlerhafte Bildinhalte anzeigt, wenn sich das System während der Video-Wiedergabe schlafen legt. Im Mixed-Eyefinity-Modus wird die Rahmenkorrektur nicht übernommen.

Der Treiber steht für die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows 10 auf der AMD-Website zum Download bereit. Unterstützt werden Grafikkarten der Serien Radeon R7/R9 200 und 300, Radeon RX 400 und 500 sowie Radeon RX Vega. Der Treiber soll auch mit älteren Grafikkarten der Serien Radeon HD 7700 bis HD 7900 und HD 8500 bis 8900 funktionieren.


(mfi)