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Aktion gegen Hassbotschaften

(Bild: CARE Deutschland)

Mit einer Mauer aus Hassbotschaften will die Hilfsorganisation CARE in Berlin ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz setzen

“Hass baut Mauern. Menschlichkeit reißt sie ein.” Unter dieser Prämisse startet CARE Deutschland seine Kampagne “CARE. Don’t hate.” Zum deren Start will die Hilfsorganisation am Dienstag, den 5. September auf dem Berliner Gendarmenmarkt aus Internet-Hassbotschaften eine Mauer errichten. Diese soll noch am selben Tag sinn- und symbolträchtig zum Einsturz gebracht werden. Dazu haben die Organisatoren nach eigenen Angaben auch eine Reihe Prominenter und Politiker gewinnen können. Wer sich genau dafür einsetzt, will CARE am Montag veröffentlichen, wenn alle Zusagen vorliegen.

Auch im Internet plant die Hilfsorganisation den Abriss einer virtuellen Mauer. Es werde Zeit, dass die große Mehrheit der Bevölkerung gegen solche Hetzer Flagge zeige, so CARE-Sprecherin Sabine Wilke. Entweder vor Ort auf dem Gendarmenmarkt oder im Web auf der Aktionsseite, Dort könne jeder selbst gedrehte Videos vom Abriss der zehn Meter hohen und drei Meter langen Mauer hochladen und so zeigen, wie der Hass zerstört werden soll. (mit Material der dpa)


(avr)