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AfD-Politikerin will G20-Randalierer erschießen

AfD-Politikerin Christel Weißiog fordert Schießbefehl.
Bild: dpa

Nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg sorgt AfD-Politikerin Christel Weißig für einen Eklat. Die Landtagsabgeordnete in Mecklenburg-Vorpommern fordert den Schießbefehl gegen Demonstranten.

AfD-Politikerin fordert Schießbefehl gegen G20-Plünderer

Wie die “Ostsee Zeitung” berichtet, habe die Politikerin in einem Internet-Forum geschrieben: “Plünderer werden sofort erschossen, warum gilt es bei uns nicht?” Mit dieser Forderung sorgt Weißig für Entsetzen. “Zum Glück leben wir in einem Rechtsstaat”, sagte der Innenminister Lorenz Caffier (CDU) gegenüber dem Blatt. Der Politiker sei “erstaunt, dass die AfD Scharia-Methoden einführen will, um ihren Willen durchzusetzen”. Andere Polit-Kollegen setzen die Aussage Weißig mit anderen Entgleisungen der AfD in Verbindung. “Erst soll auf Flüchtlinge und ihre Kinder an den Grenzen geschossen werden, jetzt auf Extremisten im Hamburger Schanzenviertel – wer kommt als nächstes dran?”, sagte SPD-PolitikerJochen Schulte.

Hat die AfD der Landtagsabgeordnete eine Maulkorb verpasst?

Offenbar wurde der AfD-Politikerin ein Maulkorb verpasst, wie die “Ostsee Zeitung” spekuliert. “Frau Weißig hat mit Blick auf die massiven Krawalle in ihrer Geburtsstadt, den zahlreichen zum Teil schwer verletzten Polizisten sehr emotional reagiert”, heißt es aus der AfD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern. Die Politikerin habe nur versucht, darauf aufmerksam zu machen, “dass der Staat angesichts derart menschenverachtender Gewalt machtlos ist”. Die provokative Fragestellung sollte lediglich der Aufmerksamkeit dienen. Mittlerweile ist der Beitrag gelöscht worden.

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bua/mag/news.de