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ADAC GT Masters: Sieg für Audi Auer gewinnt am Nürburgring

— 07.08.2017

Auer gewinnt am Nürburgring

Mercedes-DTM-Star Lucas Auer hat mit Sebastian Asch das erste Rennen beim ADAC GT Masters am Nürburgring gewonnen. Audi siegt am Sonntag.

Als Gaststarter zum Sieg. Der Meisterschaftsdritte der DTM, Lucas Auer, feierte mit Sebastian Asch und BWT Mücke Motorsport Platz eins beim ersten Rennen des ADAC GT Masters am Nürburgring. Die Basis für den Erfolg war der gute Start von Asch. Von Platz drei setzte er sich direkt an die Spitze. Auer, der nach seinem Debüt im Juni am Red Bull Ring erst das zweite Mal in der Liga der Supersportwagen mitfuhr, verteidigte die Führung souverän. Es war seit April 2016 der erste Sieg eines Mercedes AMG GT3 (6,2-Liter-V8-Saugmotor | 550 PS).

„Ich bin sehr glücklich. Sebastian lieferte eine tolle Leistung ab. Er hatte einen super Start und zwei gute Restarts. Das Auto war sehr einfach zu fahren“, freute sich Auer nach dem Rennen. Hinter dem Mercedes-Duo kamen die Porsche-Piloten Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller vom KÜS Team75 Bernhard ins Ziel. Sie pilotieren einen 500-PS-starken Porsche 911 GT3 R. Verbaut ist ein 4,0-Liter-V6-Boxermotor. Dritter wurden die Mercedes-Zakspeed-Fahrer Luca Ludwig und Luca Stolz.

Pommer feierte mit Van der Linde am Sonntag den Sieg

Im zweiten Rennen gewann das Audi-Gespann Kelvin van der Linde und Markus Pommer. Die Fahrer von Aust-Motorsport hatten mit ihrem Audi R8 LMS (5,2-Liter-V10-Saugmotor | 585 PS) bis zum Boxenstopp einen engen Zweikampf mit dem zu dem Zeitpunkt führenden BMW-Duo Philipp Eng und Nick Catsburg. Allerdings entschied die Rennleitung nach dem Fahrerwechsel beim BMW Team Schnitzer auf „Unsafe Release“, sprich Catsburg wurde mit seinem BMW M6 GT3 (4,4-Liter-V8-Biturbomotor | 585 PS) nach dem Boxenstopp unsicher in die Boxengasse gelassen. Folge: Catsburg und Pommer mussten die Plätze tauschen. Der Audi-R8-Pilot Pommer übernahm die Führung und kam mit 4,5 Sekunden vor Catsburg ins Ziel.

In der Meisterschaft führt weiterhin dominant mit 127 Zählern Jules Gounon vom Team Callaway Competition mit seiner Corvette C7 GT3-R (6,2-Liter-V8-Saugmotor | 600 PS). Dahinter folgt Philipp Eng mit 89 Punkten. Van der Linde und Pommer (81) liegen auf Rang drei. Auch in der Teamwertung hat Callaway Competition die Nase vorn (136). Platz zwei teilen sich mit jeweils 99 Punkten Aust Motorsport und BWT Mücke Motorsport.